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beluga steht ab sofort in einer neuen Version zur Verfügung. Das optisch auffälligste Feature ist zweifellos die nutzerfreundliche, kompaktere Darstellung: Ab sofort passen wesentlich mehr Treffer und Facettenelemente auf eine Bildschirmseite. Durch eine klarere Strukturierung und die Ausblendung von bestimmten  Informationen in Tooltips ist es jetzt deutlich leichter, einzelne Einträge auf einen Blick zu erfassen und so die relevanten Informationen für die Recherche zu erhalten.

Neben dem Suchschlitz erscheint jetzt das Schnellwahmenu – zum Beispiel die Suche nach Signaturen kann jetzt durch einen Klick ausgewählt werden, ohne auf die Erweiterte Suche wechseln zu müssen. Für komplexe Suchen nach mehr als einem Suchfeld steht diese natürlich weiterhin zur Verfügung. Erfahrene NutzerInnen können auch nach wie vor mit Suchschlüsseln arbeiten, um ihre Suchen zu verfeinern.

Neben etlichen Fehlerkorrekturen ist auch die Geschwindigkeit bei der Suche deutlich erhöht worden, so dass jetzt auch Recherchen mit zahlreichen Treffern zügig Ergebnisse liefern.

Natürlich basiert auch diese Version auf der abstrahierten VuFind-Version beluga core, die interessierten Nutzern und Bibliothekaren als Open Source-Software zur Verfügung steht.

Das Ziel des beluga core-Projektes war es, zahlreiche für beluga an VuFind vorgenommene Verbesserungen anderen VuFind-Anwendern zur Verfügung zu stellen. Mehrere Bibliotheken hatten Interesse an den Erweiterungen und konnten für das Projekt als Partner gewonnen werden. So wurden verschiedene Kataloge auf der Basis von beluga core aufgebaut.

Fast alle dieser Kataloge sind jetzt verfügbar. Wir begrüßen ganz herzlich:

  • den neuen Katalog der Universitätsbibliothek Braunschweig,
  • HilKat – den Katalog der Universitätsbibliothek Hildesheim,
  • LUX – die Literatursuchmaschine der Universitätsbibliothek Lüneburg,
  • PubPharm, die Suchmaschine des Fachinformationsdienstes Pharmazie
  • … und natürlich basiert auch beluga auf der neuen Softwarebasis.

Nach diesem erfolgreichen Start steht der nächste Schritt bevor: die Integration der Anpassungen in die Softwarebasis des VuFind-Projektes. Hierzu werden wir in den nächsten Wochen und Monaten modulweise vorgehen und die für beluga und beluga core entwickelten Neuerungen in Abstimmung mit den VuFind-Entwicklern und der Community in VuFind einfließen lassen.

beluga core wird es natürlich auch weiterhin als Komplettversion (alle Module + modifiziertes VuFind) geben. Wir stellen es Interessierten gerne zur Verfügung.

Das beluga-Team freut sich sehr, dass ab jetzt auch die Bestände der Bibliothek der Hochschule für bildende Künste in beluga zu finden sind.

Die HFBK ist eine Hamburger Hochschule, an der verschiedene Künste in Theorie und Praxis gelehrt werden.

Die Bibliothek sammelt vor allem Werke über die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, wobei die Priorität auf der Gegenwart und dabei vornehmlich auf Werkmonografien internationaler Künstler/innen und Designer/innen liegt. Im Bereich Theorie sind vor allem Publikationen vertreten, die Verbindungen zwischen theoretischem Wissen und praktischer künstlerischer Arbeit herstellen oder interdisziplinäre Wechselwirkungen aufzeigen.

Der Nachweis dieser Werke in beluga stellt für Nutzerinnen und Nutzer der Kunstwissenschaften eine große Bereicherung dar.

Herzlich willkommen!

 

beluga core

beluga basiert auf der freien Katalogsoftware VuFind. Im Rahmen des beluga-Projekts wurden zahlreiche Verbesserungen und Optimierungen an VuFind vorgenommen – so zum Beispiel die Entwicklung eines Responsive Designs, zahlreiche Verbesserungen der Usability, die Entwicklung der Konsortialfähigkeit und die Optimierung der Unterstützung des GBV Zentral-Index, um nur einige zu nennen.

Die Staatsbibliothek Hamburg, die Bibliothek der TU Braunschweig, die Bibliothek der Universität Hildesheim und die Bibliothek der Universität  Lüneburg wollen in einem gemeinsamen Projekt eine Softwareversion von beluga schaffen, die diese Vorteile auch anderen VuFind-Nutzern außerhalb Hamburgs zur Verfügung stellt. Dazu wird eine hochgradig konfigurierbare Softwareversion erstellt, deren neutrales Template auf die beluga-spezifischen Designelemente verzichtet. Im Rahmen verschiedener Test- und Produktivinstallationen für verschiedene Zwecke (Katalog der TU Braunschweig, Katalog der UB Hildesheim, Katalog der UB Lüneburg, ggf. Kataloge des Fachinformationsdienstes Pharmazie und des Fachinformationsdienstes Romanistik) wird diese Version dann zyklisch weiterentwickelt und schließlich als Open Source-Software zur Verfügung gestellt.

Es ist geplant, nach Abschluss der Entwicklung möglichst viele der Verbesserungen in den Sourcecode des VuFind-Projektes zurückfließen zu lassen, so dass auch das VuFind-Projekt und VuFind-Nutzer weltweit von den Arbeiten an beluga profitieren. Die Fertigstellung der beluga core-Softvareversion ist für Mitte 2016 geplant.

Das Projekt wurde auf dem diesjährigen Bibliothekskongress vorgestellt, weitere Informationen können Sie den Vortragsfolien entnehmen.

Zusätzlich möchten wir auf die Folien des Vortrags von Herrn Prof. Finck hinweisen, in denen auch am Beispiel des beluga core-Projektes Open Source-Softwareentwicklung in Bibliotheken thematisiert wird. Herr Prof. Finck leitet die Firma Effective WEBWORK, die als Dienstleister im beluga core-Projekt tätig ist.

Das beluga-Team begrüßt die Bibliothek des Ärztlichen Vereins, deren Bestände seit kurzem in beluga recherchierbar sind.

Die Bibliothek des Ärztlichen Vereins dient der Literaturversorgung von Hamburger Ärztinnen und Ärzten, steht aber auch allen anderen Personen zur Verfügung, die medizinische Literatur benötigen. Die Bibliothek wird von der Ärztekammer Hamburg getragen.

Die 130.000 Medien und 240 Zeitschriften der Bibliothek sind für beluga eine deutliche Bereicherung im Gebiet der medizinischen Literatur.

Herzlich wilkommen!

beluga 3.1 Changelog

In diesem Artikel beschreiben wir die Änderungen, die in der Version 3.1 durchgeführt wurden.

11.03.16

  • Der Campuslieferdienst wurde eingeführt (SUB)
  • Suchschlüssel wurden implementiert
  • Die Bandliste zeigt nur noch Bände, die in der voreingestellten Bibliothek vorhanden sind
  • Die Bibliothek des Ärztlichen Vereins wurde hinzugefügt
  • Optional kann die RVK als Themenfacette ausgewählt werden

 

beluga ist ein VuFind-basiertes System, das vor allem Anforderungen an hohe Usability, Konsortialfähigkeit (mehrere Bibliotheken und eine Gesamtsuche gleichzeitig) und eine ausgefeilte Unterstützung des Metadatenindexes der Verbundzentrale Göttingen kombiniert. Mit beluga soll zukünftig eine Software zur Verfügung stehen, die auch Bibliotheken außerhalb von Hamburg als Grundlage für ein nutzerfreundliches Discoverysystem dienen wird. Dazu ist es natürlich notwendig, eine hochgradig konfigurierbare und von dem beluga-Design abstrahierte Softwareversion zu erstellen.

Wir freuen uns sehr, dass die Universitätsbibliotheken von Braunschweig, und Hildesheim und Lüneburg sich zusammen mit der Staatsbibliothek an dem beluga 3.1-Projekt beteiligen, bei dem es um genau diese Weiterentwicklung von der beluga-Softwaregrundlage geht. Der dabei entwickelte Quellcode soll natürlich unter einer Open Source-Lizenz veröffentlicht werden und so weit wie möglich in das VuFind-Projekt zurückfließen, um die Verbesserungen möglichst vielen Personen und Institutionen zur Verfügung zu stellen.

Weitere Entwicklungen in beluga 3.1 sind die Einbindung eines Campuslieferdienstes, eine Einbindung der Regensburger Verbundklassifikation (RVK) und zahlreiche weitere Verbesserungen.

Auf dem kommenden Bibliothekskongress wird es im Rahmen eines Vortrags weitere Informationen zu dem Projekt geben. Natürlich werden wir die neuen Funktionen auch hier im Blog präsentieren, wenn sie zur Verfügung stehen.

Die Zukunft von VuFind

Aktuell gibt es Ansätze, sich von der Software VuFind – auf der auch beluga basiert – ganz oder teilweise zu lösen und leichtgewichtige, SOLR- oder Elasticsearch-basierte Systeme selbst zu entwickeln. Der Grund hierfür ist u.a. das als nicht leicht anpassbar empfundene Design des Sourcecodes, der auf dem Zend2-Framework basiert. Auch die Schwierigkeiten bei dem Migration von VuFind 1.X auf 2.X – die ebenfalls mit dem Wechsel von Zend1 nach Zend2 zusammenhängen – sind Gründe. Weitere Gründe sind die mangelnde Anbindung an Content-Management-Systeme und die bisweilen geringe Geschwindigkeit des verwendeten JavaScript-Codes.

Im Rahmen des beluga-Projektes haben wir beschlossen, trotzdem weiterhin auf VuFind zu setzen. Die sehr agile und große Community, die geplante Verschlankung der Software mit der anstehenden besseren Modularisierung in VuFind 3.X und der Umstand, dass sich die Zend2-Probleme in den meisten Fällen als lösbar herausgestellt haben, sind dafür ausschlaggebend gewesen. Weiterhin ist die in VuFind nativ enthaltene Unterstützung auch kommerzieller Discovery-Indizes, die von der Community entwickelt wurden, in Open Source-Software bisher ungeschlagen.

Natürlich wünschen wir den alternativen Projekten viel Erfolg und schließen einen Umstieg auf ein anderes System in der Zukunft nicht aus. Zur Zeit ist VuFind aber die Softwarebasis unserer Wahl.

Eine interessante Diskussion zu den Problemen mit VuFind 2.X findet sich in dem Blog von TUBfind, dem VuFind-basierten Discoverysystem der TU Harburg:

https://www.tub.tuhh.de/tubfind-blog/2015/11/13/vufind-und-die-vzg/

https://www.tub.tuhh.de/tubfind-blog/2015/11/18/rezeption-zu-vufind-und-die-vzg-auf-twitter/

 

beluga 3.0 Changelog

Zukünftig wollen wir in diesem Blog auch Informationen darüber zur Verfügung stellen, was sich nach dem Release einer beluga-Verion alles ändert.

In diesem Artikel beschreiben wir die Änderungen, die in der Version 3.0 durchgeführt wurden.

10.11.15

  • Übersetzungen verbessert
  • Leercoveranzeige optimiert
  • Es werden mehr Cover angezeigt
  • Einheitssachtitel / Uniform Title wird in der Detailansicht angezeigt

2.10.15

  • Warnung hinzugefügt, dass Merklisten bei dem Schließen des Browsers gelöscht werden
  • Leere Standort-Felder in der Verfügbarkeitsanzeige mit dem Namen der jeweiligen Bibliothek gefüllt
  • BibTeX-Ausgabe repariert
  • Titelzeile der Startseite angepasst

6.7.15

  • beluga wurde für den Einsatz auf Mobil-Geräten optimiert
  • Die Standardcover für Medien, zu denen keine Coverbilder gefunden werden, wurden geändert

23.6.15

  • Zu Printmedien gehörige E-Medien werden nur noch angezeigt, wenn sie im Bestand vorhanden sind
  • Bei einer Phrasensuche nach Verfassern in der erweiterten Suche wird der eingegebene Name über eine dnb-Abfrage normalisiert
  • Jahreszahlen sind in der globalen Suche suchbar

2.6.15

  • Facette für Medientypen wurde um Unterkategorien und Hochschulschriften ergänzt
  • Anzeige von Bänden in der Detailanzeige wurde optimiert
  • Viele Detailverbesserungen in der Anzeige von Metadaten

18.5.15

  • Überprüfung auf vorhandene Printmedien, falls die Volltexte der gefundenen Artikel nicht verfügbar sind

4.5.15

  • Erweiterung der Schlagwort-Anzeige
  • Aufnahme der Zentralbibliothek Wirtschaftswissenschaften

29.4.15

  • Aufnahme der Musikwissenschaft als eigenen Standort (UHH)
  • Anzeige der Auflage in der Ergebnisliste Bücher & mehr
  • Darstellungsoptimierung der Bestandsinformationen in der Detailanzeige
  • Anzeige der PPN in der Detailanzeige
  • Diverse Verbesserungen zur Steigerung der Geschwindigkeit (Ergebnisliste Bücher & mehr)
  • Einbettung von bibliografischen Metadaten mittels COinS in der Ergebnisliste Bücher & mehr und der Detailanzeige
  • Behebung von kleineren Fehlern in der erweiterten Suche (Trunkierungen, Signaturensuche)
  • Darstellungsverbesserungen in den Facetten (Standorte der UHH)

Auf dem diesjährigen Anwendertreffen wurde unter anderem auch der Wunsch von Demian Katz thematisiert, dass sich die deutschsprachige Community mehr an den Diskussionen und Entwicklungen beteiligen möge. Die Vorbereitung zum nächsten Releasesprung auf die Version 3 wäre ein günstiger Anlass, sich mehr in die Entwicklung einzumischen. Dabei geht es nicht nur um die ein oder anderen Spezifika im deutschsprachigen Raum oder einzelner Anwender. Es zeigte sich, dass es auch Sinn macht, grundsätzliche Architekturfragen aufzuwerfen.

Günter Hipler von der Swissbib hat in seinem Vortrag dieses Thema umfassend dargestellt, aber auch andere Beiträge gingen auf Architekturfragen ein. Die Kritik an der bestehenden Lösung ist die, dass die Implementierung von VuFind auf Zend 2 allgemein als zu schwerfällig und zu komplex empfunden wird. Darunter leidet nicht nur die Performance; auch das Andocken von Erweiterungen gestaltet sich häufig als ausgesprochen aufwendig. Eine kleine Zusammenstellung von solchen und auch anderen Wünschen und Vorschlägen für die weitere Entwicklung wurde für das VuFind-Summit am 12. und 13.10. zusammgestellt und dorthin übermittelt.

beluga hat ebenfalls mit den benannten Architekturproblemen zu kämpfen. Bis dato haben wir Wege gesucht und meist auch gefunden, die Erweiterungen nicht allzu aufwendig zu gestalten – um den Preis der ein oder anderen weniger schönen Implentierung. Für den nächsten Entwicklungsschritt bis zum Frühjahr 2016 ist geplant, diese Unschönheiten glatt zu ziehen und die Erweiterungen in eine tragfähige Gesamtarchitektur übertragen, die auch in der Zukunft ein Code-Austausch mit der Community ermöglicht. Dabei werden wir auch versuchen, voraussichtliche Planungen für die 3-er Release bereits vorab zu berücksichtigen.

Darüber hinaus gibt es ein paar Themen, die wir als Schwerpunkte bearbeiten werden und – falls erwünscht – auch an die Community weitergeben wollen. Das sind u.a.:

  • eine weitgehende Konfigurierbarkeit des Systems
  • die Portallösung für mehrere Bibliotheken
  • die Einbindung der einzelnen Fachbibliotheken
  • erweiterte Facettenfeatures

Siehe dazu auch den Beitrag von Oliver Goldschmidt: http://swop.bsz-bw.de/volltexte/2015/1245/.

 

 

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